Bleibt der P9-Challenge-Titel 2018 in Österreich?

11.01.2018

Als 2012 schließlich der Beschluss zur Gründung der Serie stand, begann Manager Bernhard Fischer mit der Umsetzung des anspruchsvollen, neuen GT-Vorhabens, krempelte sofort die Ärmel hoch und legte ein Reglement auf den Tisch, dass schnell viele Teams und Fahrer begeistert annahmen. Und das nicht nur in Deutschland, sondern auch in den Nachbarländern.

Teams und Privatfahrer schätzten die Renntermine in Deutschland und Österreich. Später kam Tschechien hinzu. Im vergangenen Jahr fuhr man erstmals auf der Grand Prix-Strecke von Imola in Italien.
"Man sah das die Macher in Sachen GT-Sport Erfahrung hatten", so Jürgen Bender, ein früher Sieger am Lausitzring. "Auch der Plan zukünftig in Monza zu fahren ist perfekt", so Porsche-Ass und Ex-Gesamtsieger Albert Stephan kürzlich.

Viele Gesamt- und Klassensieger landeten über die Jahre bei den P9-Weekends herausragende Erfolge. Ein klares Zeichen dafür, das die Erfolgschancen in allen Klassen perfekt sind. Das Reglement ist breit aufgestellt sind.
Um Gesamtsiege muss hart gefightet werden. "Man darf nicht glauben, dass einem in der P9 Challenge Gesamterfolge in den Schoß fallen. In dem Punkt ist die "Challenge" eine echte Herausforderung", so der ehemalige Truck-Europameister Fritz "K". Er holte sich als 4. Deutscher Fahrer 2016 den Titel. Kleine Probleme hier und da warfen den Auftaktsieger vom Red Bull Ring 2017 in der Tabelle danach leicht zurück.

Ein anderer Porsche-Pilot war es, dem es gelang in der vergangenen Saison als erster Österreicher den P9-Titel holen. Porsche-Ass Franz Irxenmayr (GT3) und seine verbissen arbeitende Crew nahmen am Saisonende die Meisterpokale mit ins Nachbarland.
Fünf Jahre mit einem sehr stabilen Reglement lassen die 6. Meisterschaftssaison 2018 ganz sicher erneut zu einer Herausforderung werden.
So wie der Deutsche Saison-Siegerkönig Hermann Speck versuchte "Irxi" Irxenmayr (A) den Titel beim Finale auf der Gran Prix-Strecle von Imola noch zu entreißen, genau so wünschen es sich die Fans der Serie auch 2018.
Die Motorsportfans wollen tolle Fight's der GT-Wagen gegen die Rennsportwagen erleben. Die P9-Rennen haben so ein bisschen Le Mans-Flair. "Genau das zeichnet die Serie für die Racefans ganz besonders aus", so Albert Stephan (Porsche).

Tolle Rennstrecken sind für 2018 beschlossene Sache. Hockenheim (D), Red Bull (A), Eurospeedway-Lausitzring (D), Monza (I) und Imola (I).
Mit der Klasseneinteilung findet jedes GT-Team in der vor uns liegenden Saison optimale Voraussetzungen für den Kampf um den P9-Challenge-Titel. 6 Klassen und 3 zusätzliche B-Gruppen lassen keine Wünsche offen. Zwei Klassen wurden ganz neu geschaffen. In allen Fällen trägt der Veranstalter der Vielfalt der auf dem Markt befindlichen Modelle vieler Hersteller voll Rechnung.
Fans werden auf die genannten GT3- und die GT4-Modelle gespannt sein.

Man darf gespannt sein wem es gelingt nach den 4 Deutschen Fahrern Boris Schimanki (Porsche 991GT3 Cup), Stefan Oschmann (Porsche 991 GT3 Cup), Wolfgang Triller (Porsche 997 GT3 Cup), Fritz "K" (Porsche 997 GT2) sowie dem Österreicher Franz Irxenmayr (Porsche 997 GT3 Cup) den 6. Meistertitel der P9-Challenge erkämpfen wird.

Folgende Klassen sin in der Serie von Manager Bernhard Fischer 2018 ausgeschrieben.
 
Klasse 1:              für die „Luftgekühlte Fraktion“
 
Klasse 2:              GT4 nach BoP P9 Challenge
 
Klasse 3:              Modifizierte 996 GT3 Cup bis 3.8 und modifizierte 997 3.6
 
NEU
Klasse 4a:            997 GT3 Cup MK II bis 3.8l
Klasse 4b:            991 GT3 Cup MK I / 997 GT3 CUP S bis 3.8l

NEU
Klasse 5a:            996 GT3 RSR bis 2004   
Klasse 5b:            996 / 997 / 991 GT3 Cup + Cup S über 3.8l
                             964 / 993 Turbo Motoren / Luftkühlung bis 3.8l
Klasse 6a:            GT3 Fahrzeuge markenoffen nach BoP P9 Challenge
Klasse 6b:            GT Fahrzeuge markenoffen ohne Bo
 
Zur Herausforderung dürfte die Klassen 4a und der 4b werden. Fachleute schätzen durchaus kleine Vorteile bei längeren Distanzen beim Porsche 991. Die Reifendimensionen und die Bremsanlage mit den entsprechend konfigurierten Belägen bieten mehr Fahrstabilität über die Renndistanz.

Eine Art Weihnachtspräsent für etliche Porsche Eigner stellt die Klasse 5a dar. Betroffen sind die Modelle 996 GT3 R / RS / RSR von 1999 – 2004. Jedes Fahrzeug darf den technischen Stand von 2004 annehmen. Paddle und ABS frei Reifen Dimensionen 27 / 65 18 und 31 / 71 18 auf max. 13. 
Mit den Deutschen Teamchefs Stefan Roitmayer und Jürgen Lasner sind hochkarätige Porsche-Kenner am Start. Letzterer setzte den Wiener Arzt Dr. Jo Piribauer ein. auch der "Dok" ist ein routinierter Porsche-Hero.
 

HTS