Heizen macht schnell ... und es spart Geld

08.02.2018

Das Vorheizen von Rennreifen macht schnell und es spart dazu auch noch relativ viel Geld. Heizmatten-Hersteller KLS bringt Licht in das magische Dunkel der Reifenheiztechnik.

Was in den 80er Jahren in der Formel 1 bekannt und populär wurde, das endeckte KLS-Gründer Klaus Leonhard 1988 bei Testfahrten im Italienischen Misano für die Privatfahrer praktisch neu.  

Nicht nur die Formel 1 und viele Profiserien nutzen seit dieser Zeit die Vorteile bei beschränkter Trainingszeit mit gut vorgeheizten Rennreifen verschiedene Fahrwerkseinstellungen zu testen. die meisten aktuellen Formel 1 Teams sind heute KLS-Kunden.
Ein interessantes Erfolgsbeispiel ist F1-Weltmeister Sebastian Vettel (D). Er gewann nicht nur seine 4 WM-Titel mit Hilfe von KLS-Heizmatten. Auch seinen ersten GP-Sieg in Monza holte der Hesse unter Leitung von Manger-Fuchs Franz Tost (A) im F1-Team Toro Rosso in Monza.
Heute nutzen viele Privatfahrer und Teams die Vorteile der Reifenheiztechnik. Das versetzt einen Fahrer im Rennen, hoch konzentriert vom Start weg, voll in die erste Ecke stechen zu können. Sofort Vollgas geben - nicht erst nach 2 - 3 Rennrunden.

Volle Haftung ab dem ersten Meter. Das war und ist eine neue Dimension im Rennsport. Dazu halten gut vorgewärmte Rennreifen auch noch deutlich länger. Und man verfährt das "Schwarze Gold auf den Felgen im Training nicht unnütz auf langsamen "Anwärmrunden". Das spart viel Geld.
Durch zeitraubendes “konventionelles Warmfahren” eines kalten Reifens kann die notwendige komplette Durchwärmung von Reifen und Rad, ein von Anfang an konstantes Temperaturniveau und eine über die gesamte Renndauer konstante Haftung, Dämpfung, Federung und Schlumpf nicht erreicht werden.
Ein kalter, d.h. steifer Reifen walkt zunächst überwiegend in den oberen Schichten der Reifen. Dies verursacht in den ersten Runden einen massiven mechanischen Verschleiß. Zusätzlich erfolgt wegen der resultierenden Überhitzung eine Oberflächenaushärtung (bläulich schimmernd!). Die Folge ist ein bleibender, reduzierter Grip!
Die erreichbaren Rundenzeiten sinken wegen der längeren Standzeit der Reifen nicht nur in den ersten Runden.
Das Hauptproblem für eine schnelle Reifen- und Radaufwärmung ist das Einbringen einer hohen Heizleistung, ohne den Reifen durch zu hohe lokale Heiztemperaturen bereits beim Aufheizvorgang auszuhärten. Diese Gefahr besteht in der Regel bei herkömmlicher Heizdrahttechnik an den Berührungslinien von wenigen bzw. kurzen Heizdrähten, weil diese sehr heiß sind (mehr als 140°C!), um in vertretbarer Zeit die Reifenoberfläche ausreichend zu erwärmen!
KLS-Reifenwärmer beseitigen alle mit kalten Reifen und mit dem Heizvorgang selbst verbundenen Nachteile und Risiken auf Basis modernster, patentierter KLS Heiztechnologie. Der wichtigste Vorteil dabei ist, daß die auf die jeweilige Reifengröße angepasste Heizleistung über ein flexibles Heizgewebe völlig gleichmäßig übertragen wird:
So erreicht die Reifenoberfläche mit KLS-Reifenwärmern bereits nach ca. 15 – 20 min Heizzeit eine Temperatur von ca. 80°C! Wenn dies die Solltemperatur, z. B. des eingebauten Thermostaten ist, steigt danach nur noch die Temperatur von Rad bzw. Felge und es entstehen optimale Bedingungen im komplett durchwärmten Rad: In diesem Zustand wird die Abkühlung nach Heizende stark verzögert und längere Wartezeiten zwischen Heizende und dem Fahren auf der Rennstrecke.

Heute werden Heizmatten nicht nur für Profivserien angeboten, sondern von KLS passend für alle gängigen Rennreifen in Breite und Durchmesser.
P9-Challenge-Manager Bernhard Fischer (Foto mit Tobias Leonhard) vertritt KLS bei den Sprint und Langstrecken-rennen in Deutschland, Österreich und Italien an den Strecken vor Ort. KLS-Matten werden zu den Rennen mit geführt.
Erkennt ein Privatteam bzw ein Privatfahrer erst einmal welche Vorteile er bei der Verwendung der KLS-Reifenheiz-technik in Anspruch nehmen kann, dann wird er wohl nie mehr auf diese Technik verzichten wollen. Abstimmschritte in kurzer Zeit und das bei stark reduziertem Reifenverschleiß - "Das ist ein Wort", so ein Teamchef im Gespräch absolut überzeugt - und mit "Augenzwinkern" mir gegenüber. KLS / HTS