Highspeed zwischen Red Bull und Imola

09.10.2017

P9-Manager Bernhard Fischer blickte zu Saisonbeginn recht optimistisch in das 5. Jahr der P9-Serie, seinem prächtigen Baby des GT-Sports. Und der routinierte Manager aus München wurde nicht enttäuscht.
Am Saisonende konnte er im Italienischen Imola voll durch atmen. Zum ersten Mal gelang es einem Fahrer aus Österreich den P9-Titel zu erkämpfen. Franz Irxenmayr, der Mitvierziger aus St. Valentin arbeitete sich konsequent durch die 12 Meisterschaftsläufe der Saison 2017. Am Ende war er es dann, der den P9-Titel des Deutschen Veranstalters nach Österreich entführte.
"Der Franz und seine Jungs haben das mit viel Einsatz perfekt hin bekommen", so Bernhard Fischer anerkennend. Irxi's (Franz Irxenmayr) Porsche 997 GT3 in MK2-Cup-Version machte 2017 keine Mucken. Gut gepflegt von Carbowork-Chef Dietmar Fuchs und seiner Crew sowie Team Kogelbauer auf der Motoren-Seite trug den Techniker aus Österrich am Ende zum Titel. Und dabei wurde es am Saisonende wirklich knapp. "Wir mussten genau aufpassen um nicht durch eine ungünstige Plazierung alles zu verlieren", so "Irxi". Denn Endurance-Champion Hermann Speck versuchte natürlich alles, um sich den begehrten Sprint-Titel am Ende doch noch zu schnappen. 11,53 Zähler fehlten dem schnellen Franken zum Schluß zum Titelgewinn. Trotzdem legte Hermann Speck eine überaus bemerkenswerte GT-Saison hin. Neben dem Endurance-Titel und dem 2. Platz in der Sprintsereie gelang es ihm mit Erfolgen auf allen Strecken, und die waren anspruchsvoll, in Schlagdistanz zum Meister aus Österreich zu fahren.
Die Betrachtung zeigt es deutlich 2017 wurde zur überaus anspruchsvollen Meisterschaftssaison. Gesamtsieger wie Fritz "K" oder Albert Stephan zum Auftakt am Red Bull Ring, einer Strecke der Formel-1, ließen auf horchen. Auch Boris Schimanski, nein nicht der legendäre Tatort-Ermittler aus dem Ruhrpott, sondern ein schneller Mann aus dem Raum Berlin ließ alle hinter sich. Das gelang auch dem Schweizer Edy Kamm in Hockenheim. Den ganz großen Fischzug aber schaffte Hermann Speck. Er ist ein würdiger Siegerkönig der Saison 2017 - oder gar ein Sieger-Kaiser? Bei 7 Rennen war er nicht zu bremsen. Und das außer auf dem Red Bull Ring praktisch überall. Sein Porsche, in Gelb gehalten, in jenem Gelb wie es bereits F1-Teameigner Edy Jordan in der F1.WM verwendete, bügelte Hermann Speck so manchen Gegner. Ja, und dann  holte sich am Ende noch einer einen Gesamtsieg, einer den zumindest HTS gerne öfter begrüßt hätte. Wolfgang Triller. Wird der Mann aus Bayer 2018 wieder um den Titel fighten? Oder wird er antreten um Siegerkönig zu werden. Denn auch das hat was. Den Beweis lieferte Endurance-Champion Hermann Speck aus Nürnberg 2017 ja ganz klar ab.
Es gibt noch einige sehr gute Storys zur Saison 2017. Doch dazu in der nächsten Woche mehr.
Bis dahin, euer HTS