Antonin Herbeck vorne - Hochspannung vor Monza

07.06.2019

Die P9-Challenge- und die P9-Endurance-Tabelle zeigen es ganz deutlich. Nach den ersten drei Rennen auf der Formel-1-Strecke, dem von Aktiven und von Fahrern gleichermaßen hoch geschätzten Red Bull Ring in Österreich, kristallisiert sich eine hohe Leistungsdichte heraus. Neue Namen gesellen sich zu den Routiniers in der P9 hinzu. Waren es im Vorjahr Hermann Speck und der Russe Stanislav Minsky die sich die Auftaktrennen der Challenge in Hockenheim holten, so besorgte das 2019 der Tscheche Antonin Herbeck. Was die Herren aus Nürnberg und Moskau auf Porsche 997 und 991 im Vorjahr erkämpften, das besorgte der Mann aus Prag auf einem von Team Rock Robots eingesetzten Pagani Zonda LMGTS jetzt 2019 alleine. Zweimal Pole, zwei schnellste Rennrunden und die 2 Siege bedeuten für Antonin Herbeck Platz 1 (77,83P) in der P9-Challengetabelle vor Monza. „Leider kann ich in Italien nicht am Start sein“, so der Unternehmer leicht enttäuscht. Er weilt zu dem Zeitpunkt geschäftlich in den USA.
Sensationell auch der 2. Tabellenrang nach Red Bull. Erstmals debütierte in der P9 ein Neueinsteiger, der 17jährige Getriebe-Kart-Junior Dennis Fetzer aus der Hessischen F1-Stadt Giessen (Karl Klink, Stefan Bellof) liegt nur 2,33 „Pünktchen“ hinter Antonin Herbeck zurück. Der Gesamtführende und KL6-Beste vor dem Klassenbesten der KL5a. Auf Position drei bereits der Führenden der KL5b, Oliver Michael. Ein Tscheche vor einem Deutschen und einem Österreicher. Auf Rang 10 der KLassenbeste der KL4, P9-Ex-Champion Franz „Irxi“ Irxenmayr aus Österreich auf Porsche 997 GT3 Cup.
Gute Karten in der P9-Tabelle also für den der in Monza in der Challenge gewinnen wird. Am Besten dort dann gleich in beiden Rennen. „Na ja schau mer mal ? !“, so die Antwort eines „ganz heißen Beißers“ aus der P9 auf die Frage nach seiner Prognose für Monza.
In der P9-Endurance-Tabelle rangiert der Champion von 2017 und 2018, Hermann Speck „satt“ vorne. Er fuhr beide „Turns“ selber und gewann vor dem Duo Fetzer - da war doch was, genau (!), der Debütant und Challange-Tabellen-Vize - zusammen mit seinem Teamchef und Co-Driver Mark Wallenwein. Auf Platz drei Heiko Neumann aus Burg bei Oschersleben. Sehr gute Karten hätten in der P9-Endurance die Brüder Markus und Geri Fischer gehabt. Sie fuhren zusammen und ernteten jeder die halben zu vergebenden Punkte. Ähnlich sieht es für „Irxi“ Irxenmayr und Klaus Ostenrieder aus. Nach den Problemen am Renault-Dallara von Klaus und Richard spannten „Irxi“ und Klaus zusammen und bestritten die P9-Endurance im Ex-Meister-Porsche 997 des Österreiches Franz Irxenmayr. halbe Punkte ür jeden der Fahrer. So auch bei Markus und Geri Fischer aus Österreich.
Im Vorjahre waren es Heiko Neumann (Porsche) und Phillip Zumstein (CH, Mercedes) die für Furore sorgten.
Werden auch 2019 Porsche- und Mercedes-GT-Modelle in Monza das Spiel machen können? HTS

Foto: Dirk Hartung, autosport.at, Team Rock Robots