Ein ganz schneller P9-Gast bei der Challenge in Imola

17.12.2018

Intensive Boxenarbeit bei der Neumann-Crew in Italien. Marvin Kirchhöfer schaut Renningenieur Detlef Weindl über die Schulter. In Imola überraschtet Teamchef Heiko Neumann beim Finale der P9-Challenge mit einem ganz schnellen Profi an seiner Seite - von Marvin Kirchhöfer ist die Rede 1994 in Leipzig geboren, wuchs Marvin mit dem Thema Autotechnik auf. Die Familie betrieb eine Automobilwerkstatt. So landete Marvin fast automatisch im Kart. Anschließend ging's in den Automobilsport. 2012 holte er den Formelrennserie ADAC-Masters-Titel. Ein Jahr später gleich die Deutsche Formel-3-DM. Dann ging es im Rahmen der Formel-1 in die GP3. Der Erfolgsschüler des Teams Motopark schaffte auch den Sprung in die GP2 (neuerlich Formel 2). Der nächste Sprung führte rüber in die GT-Masters. Dort schnellte der junge Mann von Platz 15 im Jahr des Debüts auf Rang 3 in der 2. Saison. Callaway-Competition machte es möglich. Sogar der Titel war durchaus möglich. Vom 6L-Frontmotorboliden sprang Marvin auf dem legendären Ex-Formel-1-kurs für eine Langstreckenteilnahme in eine Heckmotorboliden. Auch in dem Porsche 997 GT3 R überzeugte Marvin Kirchhöfer auf Anhieb. Im gemischten GT-/Sportwagenrennen dominierte Kirchhöfer die GT-Division mit über einer Sek. zum Verfolger klar. Der ambitionierte Crew gewann des 1h-Rennen mühelos. Der Fahrerwechsel mit seinem Freund und Motopark-Weggefährten Heiko Neumann "flutschte perfekt" und so standen Heiko und Marvin verdient bei der P9-Endurance-Siegerehrung ganz oben auf dem Podium. Zusammen mit charmanten Italienerinnen, Herrmann Speck und Thomas Prager. Beste Stimmung also unter den Herren aus Magdeburg, Nürnberg und Berlin sowie den Damen aus Modena und Bologna. Durch den Sieg arbeitete sich Heiko in der Siegerliste der P9-Saison auf Platz 2 nach vorne. Marvin, leider 2018 nur einmal in Imola in der Serie am Start, positionierte sich dort ebenfalls sofort als Siegfahrer. Wenn die Männer von der Magdeburger Börde anreisen, dann nur mit Pokalen im Handgepäck für die Heimreise. HTS

Foto: autosport.at, Dirk Hartung