Jürgen Bender - Halbzeitmeister vor Brünn und Siegerkönig

04.08.2020

In der Saison 2020 hatte sich der Neckarsulmer Recyclingunternehmer Jürgen Bender entschlossen neben der STT auch die P9-Challenge zu bestreiten. Eingeschrieben in beiden Serien kämpft der Neckarsulmer also um die beiden ausgeschrieben Titel. "Da ich mich für die Saison 2020 auf Starts mit einem neuen GT3-Modell von Callaway-Competition, der Z07 konzentriere, schien es für mich sinnvoll auch im Kampf um Gesamtsiege bei der P9-Challenge mitzumischen. So wurde es für mich möglich ab Mitte Juni alle noch ausstehenden Termine der international offen Wettbewerbe beider Serien miteinander zu kombinieren und hoffentlich auch zu besteiten", so Bender nach Abwägung der sich für ihn bietenden Möglichkeiten. Die Meisterschaftstabellen sind der eine Spiegel der Erfolge für die Fahrer. Gesamtsige in den Rennen sind die ander Herausforderung für Teams und Fahrer. Veränderungen der Veranstalter im Ausschreibungsmodus der Meisterschaten sorgen manchmal aber auch für Verwirrung der Teams und Fahrer.
Jürgen Bender ging am 10.Juni am Lausitzring erstmals an den Start. Nebe der P9-Challenge gab es dort auch den Serienauftakt der STT. Entsprechnd der vorliegenden Zeitplanung ließen sich in der Lausitz beide Serien bestreiten. Entsprechend der Klasseneinteilung und der genannten Fahrer ging Bender in der P9 als einer der Favoriten an den Start. In der STT sah es durch die Nennung von Profi Uwe Alzen (Audi R8) und dem stark verbesserten Doppelturbo-Ford GT von Jürgen Alzen anders aus. "Ich konzentrierte mich also in der Lauzsitz auf den Gesamttsieg und den Sieg in der KL6 um in der P9 vom Start weg optimal punkten zu können", so Bender. Seine Rechnung ging auf. Trotz der Tatsache die neue Z07-Corvette im Mai erst einmal zu einem intensieven Test gefahren zu sein, gelang Bender der Gesamtsieg in beiden P9-Rennen. Eingesetzt wurde die nagelneue Corvette vom Erlenbacher Team Sportwagenschmiede. Teamchef Bayer, ein absoluter Profi in Sachen GT-Sport, schraubte seinen Piloten nach ganz oben aufs Podium. "Keine einfach Sache gegen Teams wie  AKA, KR-racing, Neumann-Motorsport oder der Equipe-Vitesse". Dahinter in der Tabelle platzierten sich die Porschepiloten Hermann Speck in der KL6 und der amtierende P9-Champion "Denis G:Watt" (A), der Frontmann der KL5.
In Hockenheim ging es weiter wie es am Lausitzring begonnen hatte. Bei Halbzeit - also vor Brünn - führt Jürgen Bender mit 109,00P vor "Denis G.Watt" (A,97,92P) und Hermann Speck (88,00P). Dahinter, um die ersten 10 der Tabelle voll zu machen, folgen der zweifache Ex-P9-Champion "Boris Schimanski", Heiko Neumann (beide Porsche) sowie die Kollegen Hoffmann, Keplinger, Löffler, "Jack Crow" und Bayer. Die Verfolger Schimanski, Neumann und Hoffmann sind nur durch einen Wimpernschlag getrennt. Wer wird von ihnen nach Brünn den Schritt nach vorne gemacht haben? Kann auch Endurance-"Halbzeitmeister" Max Frederik Gruhn (Audi) in Brünn (CZ) den Sprung in die ersten 10 der Challenge-Tabelle schaffen? Sehr gut möglich. Nur ein noch jüngerer Fahrer punktete je zuvor in der P9, Dennis Fetzer. Der Porschedebutant war damal 17. HTS

 

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