P9-Starterfelder - ausgewogene GT-Welt

29.12.2018

Schaut man einmal genauer in die P9-Saison 2018 hinein, dann drängte sich folgende Zusammenfassung auf, "alles Porsche oder was".
Ganz so ist es natürlich doch nicht. Zwar machten von Beginn an eine große Zahl von Porsche GT-Piloten, herüber gewandert aus dem Bereich das einstigen Alpenpokals den Schritt hin zur int. offenen P9-GT-Serie, aber auch Fahrer und Teams anderer Fabrikate entdeckten in der P9 sehr schnell "die" besonderen Chancen für sich. Und diese besonderen Chancen werden es woghl auch 2019 sein, die für steigendes Teilnehmerinteresse in der P9 sorgen werden. Das gilt nicht nur für Teams oder Fahrer die auf Gesamtsiege scharf waren und sind, sondern auch in allen Klassen Titelchancen wittern. Gesamtsiege sind eine Seite der P9-Madaile. Die andere Seite sind die Klassenerfolge im Zusammenhang mit dem Titelgewinn.
Ein interessantes Beispiel für Vielfalt von Fabrikaten liefert Das WS-Team aus den Saarland. Neben einem Golf TCR und einem Golf GTI-Gup sorgen 2019 ein Audi R8 GT4 für Furore. Im Vorgänger R8 von WS kämpft sich 2018 der erfolgreichste WS-Pilot beachtlich auf den 6. Gasamtrang der P9-Endurance nach vorne. Hut ab vor dem Österreicher Fritz Rabensteiner. Zum Leckerbissen ür Racefans wurde der Renault RS01. Die von Dallara in Italien gebaute GT-Variante auf Basis von Renaulttechnik überzeugte am Red Bull Ring auf Anhieb. Ein Leckerbissen den man in der P9 hoffentlich auch 2019 genießen kann. Richard Kaulitz und  Klaus Ostenrieder werden hoffentlich ausreichend Zeit finden, um Ihr seltenes Prachtexemplar ab Mai in der P9  erneut auf dem Red Bull Ring an den Start zu bringen. Interessant Fabrikate wurden auch aus der Schweiz und Östrererich an den Start gebracht. Die Shelby Cobra, ein Orginal-Modell von Udo Rienhoff, und der AMG-SLS von Phillipp Zumtein sorgten für Aufsehen. Gelang es Zumstein Sen. in Monza doch den P9-Endurance-Gesamtsieg zu erringen. Damit landete der Schweizer hinter dem Siegerkönig-2018 Hermann Speck und seinem aufstrebenden Porschekollegen Heiko Neumann sowie Jürgen Bender nur knapp zurück in der Liste der Gesamtsieger. Zum Saisonende sorgte Jürgen Bender auf einer GT3 Callaway Corvette Z06 für eine Überraschung. Mit 2 Gesamtsiegen war die Corvette das unter den Gesamtsegern das erfolgreichste Fabrikat hinter Porsche. Dazu konnte sich Jürgen Bender hinter Fritz Rabensteiner  beim Finalwochenende auf Platz 7 der P9-Endurancetabelle nach vorne fahren. Im Feld andere Serien mit GT's von Ferrari, Aston Martin, KTM, Lamborghini oder BMW schlugen sich die P9-Heros auch 2018 einmal mehr ausgezeichnet. P9-Challenge-Champion Boris Schimanski wir das sicher bestätigen. Er, der mit 2 Titeln in der P9-Challenge, wenn man so will, der "Obermeister" ist, könnte 2019 im Titelkampf durchaus erneut zu schlagen. Oder will der Champion von 2017, Franz Irxenmayr (A) den P9-Titel zurück holen? Sicher werden das einige andere P9-Routiniers wohl anders planen? Die Spannung bleibt bestehen. Das ist sicher. HTS

Foto: Autosport.at, Bender in einer Callaway-Corvette