Equipe-Vitesse triumphiert in der P9-Endurance

14.07.2020

Renningenieur Andy Herbst konnte seine Freude kaum verbergen, als er seine Jungs, den Mario Hirsch und Dominik Schraml bei der Siegerehrung der P9-Endurance nach ganz oben auf das Podium springen sah. - Ein absoluter Hirschsprung - Da wollte die Crew aus Ingelheim hin. Und da kam sie am Lausitzring auch hin. Gut geplant und sauber erkämpft. Das Duo nahm den Verfolgern 57 sec ab. Ein absoluter 2020-Einstand nach Maß für den Fahrer der so zum Platzhirsch der P9-Endurance am Lausitzring wurde. Nicht ohne seinem Top-Co, versteht sich natürlich.
Auch die Verfolger kämpfte sich mit 2 Piloten und Fahrerwechsel aufs Podium. Harry Procyk aus Österreich und Poutinier Ronald Hoelling aus Deutschland setzten auf einen Lamborghini Huracan GT3 des Teams HP Racing International aus Österreich. Die 3. Crew, natürlich ebenfalls P9-podiumserfahren, setzte auf einen Porsche 997 GT3R. Heiko Neumann und Marvin Kirchhöfer, sein Ex ADAC-GT-Masters Co, verloren gegenüber den Duo auf Rang zwei 25 sec. Sehr wenig bei einer Stunde Renndauer. Was besonders ins Auge fiel aber ist die Tatsche, dass der Partner von Mario Hirsch die  schnellste Runde erst echt "profilike" mit leerem Tank in der 30. Runde in den Lausitz-Asphalt katapultierte. 1:43.045 min. 1,3 sec schneller als Die HR-Crew und satte 2 sec schneller als die Porsche-Crew. Der Stern konnte an diesem Samstag glänzen. Gut "getimt" vom Team Equipe-Vitesse.
Hermann Speck, der Lausitz-Endurancesieger 2019, landete als 4. knapp hinter den Markenkollegen auf Platz 3. In der KL4 glänzte der P9-Champion der Jahre 2013/20118, Boris Schimanski. Max Frederik Gruhn feuerte Audi LMS TCR als Sieger der KL2 über den Zielstrich.
Die P9-Endurance lässt viel Raum für Spekulationen. Wer wird sich den Titel 2020 unter den Nagel reißen können? Hockenheim wird in 14 Tagen wohl schon eine erste ganz grobe Richtung aufzeigen können. HTS

Foto Autosport.at, Knut Keller
 

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