Hermann Speck im Pech - Jürgen Bender siegt

07.09.2020

Rennen2 - Am Samstag klappte es nicht mit der Bestzeit für die P9-Pole. Am Sonntag Vormittag beim 2. Anlauf dann schon. "Aber der Hermann (Speck) ist bis auf 1/10 sek dran", so Corvettepilot Jürgen Bender respektvoll. Die Z07-Corvette vor dem 991 GT3R Porsche. Spannung vor dem Start. Da man in Brno gemeinsam mit den Sportwagen der SCC in einem Feld startet war wieder mal eine Art Le Mans-Atmosphäre garantiert. Das hätte auch vielen Fans geschätzt. Erstaunlich wie wie nahe sich der Österreicher Oliver Michael in seinem Porsche 991 GT3 Cup an den Gesamtdritten im Training der P9, Heiko Neumann im Porsche 997 GT3R heran katapultieren konnte.
Das Rennen wurde zu einem Fall für Corvette-Pilot Bender und seiner Z07-Corvette. Er fuhr mit 2:04.922 auch die schnellste Runde. Dahinter der Lamborghini Huracan GT3 mit Koach Mckansy am Volant. Dem Routinier gelang es seinen Norddeutschen Kollegen Heiko Neumann auf Gesamtrang 3 zu verweisen. Pech hatte Hermann Speck. Er bekam eine Strafe für eine Frühstart und fiel so auf Rang 4 zurück. In der Klasse der Cup-Modelle war es erneut der Österreicher Oliver Michael, der im Ziel die Nase klar vorne hatte. Den Platz ganz oben auf dem Podium holte sich der Ingenieur vor seinem Landsmann "Denis G. Watt" und dem Deutschen Ex-P9-Champion "Boris Schimanski". Die Klasse 2 holte sich der 17jährige Benjamin Cartery auf einem Porsche Cayman GT4. HP-Racing-International gelang es dadurch neben dem Erfolg durch Koach Mckansy auch in beiden Rennen die kleine Hubraumklasse zu gewinnen. Bleibt noch zu klären, wer der jüngste Starter in der P9-Geschichte ist. 2019 debütierte der Deutsche Dennis Fetzer am Red Bull Ring mit einem lupenreinen Klassensieg in der P9-Challenge. Auch er damals 17 Jahre jung. HTS

Foto: Dirk Hartung, autosport.at