Lausitzring - Sicherheit auf der „Pole“

22.06.2020

Red Bull Ring: Internationales Rennsport-Anspiel 2020. Das erste „F1-Doppel“ der Geschichte steht bevor. „Auch der P9-Saisonauftakt war von mir im Mai auch dort geplant“, so Serien-Manager Bernhard Fischer aus München. Corona hat der P9 dann leider einen ganz dicken Strich durch den Terminplan gemacht. So sind wie zeitgleich mit der F1 nicht am Red Bull Ring, sondern nun in der Lausitz am Start.
Endlich können die mittlerweile leicht ungeduldigen GT-Heros zum P9-Saisonauftakt am 11.07. wieder auf den Asphalt. Das wird wie geplant auf dem Lausitzring der Fall sein. Die Strecke, verkehrsgünstig zwischen Berlin und Dresden gelegen, ist nicht nur den P9-Routiniers bestens bekannt. Der dreifache P9-Endurance-Champion Hermann Speck aus Nürnberg hat an die bereits beim Bau sehr großzügig geplanten Strecke beste Erinnerungen. Vor einem Jahr gewann er dort alle was zu gewinnen war.
Und auch Jürgen Bender, erfolgreichster Privatier auf Callaway-Corvette hat gut Erinnerungen an den Lausitzring. „Dort konnte ich bei meinem ersten Start 2014 gleich eine Gesamtsieg erringen“, so der Neckarsulmer nach seinen P9-Erinnerungen befragt. „Gesamtsieg auf Anhieb - das vergisst man natürlich nie“.
2020 kommen am Lausitzring besondere Aufgaben für den Veranstalter hinzu. „Wir werden klar unter 1000 Personen auf der Strecke haben“, so Veranstalter Bernhard Fischer. „Ich habe dort bereits 7 Veranstaltungen gemanagt“. Man darf davon überzeugt sein das die Regeln eingehalten werden. Kein Fahrer und kein Rennteam hat Interesse daran den Automobilrennsport durch Regelbruch in Misskredit zu bringen.
Auch die P9-Asse aus Österreich, die Fischer-Brüder dürften ihren Mundschutz bereits im Reisegepäck versaut haben. Der erste BMW-Gesamtsieg hatten die Team Medilikke-Piloten aus Österreich bereits 2019 im Visier.
Kontrollen beim einfahren in die Anlage sind angesagt. Dazu sind Schutzmasken aller beteiligten Fahrer, Techniker und zuliefernder Serviceteams bindend. Auch Abstände zwischen den wenigen in den Boxen zulässigen Mitgliedern der Teams sind gut zu überprüfen.

Da es sich beim P9-Auftakt um ein Rennwochenende ohne Zuschauer handelt, hat der Streckenbetreiber
bezüglich Sicherheit wohl ebenfalls keinerlei Probleme zu erwarten. "Krawalle im Bereich der Zuschauer und Fans gab und gibt es ja im Bereich Motorsport nie. HTS

Foto: BMW-Motorsport - Chef als Vorbild

Hygienekonzept der Veranstaltung vom 10. -12. Juli 2020 auf dem Lausitzring
Tätig ist ein Hygiene Beauftragte:
Toiletten werden mit einer Standby Reinigung ständig gereinigt.
1,5m Abstand halten; kein direkter Personenkontakt;
Personen mit Erkältungssymptomen dürfen das Gelände nicht betreten;
Mund-Nasen-Schutz an den entsprechenden Stellen tragen;
Handhygiene einhalten; Husten und Niesen in die Armbeuge
Einzeln an die Anmeldung herantreten
Beim Aufenthalt im Administrationsbereich Mund-Nasen-Schutz/Maske
tragen, den Aufenthalt im Administrationsbereich so kurz wie möglich halten
Abstandsregeln bei allen Servicepartnern (z.B. am Reifendienst) einhalten
Vermeidung aller Maßnahmen, die zu Gruppenbildung führen könnten
Briefings werden über die Beschallung oder in kleineren Gruppen durchgeführt.
Pro Box sind nicht mehr als 2 Fahrzeuge zugelassen.
Es dürfen sich nicht mehr als 10 Personen in einer Box aufhalten.
Geführte Personallisten aller an der Veranstaltung teilnehmenden Personen
Geplante Personenzahl unter 990. incl.Streckensicherung, Orga, Teilnehmern,
Teammitglieder und Rennservice.