P9-Highlight Monza - Titel für "Specki"

13.10.2021

Diesmal ging es im "Königlichen Park von Monza" im Finale der P9-Endurance um den Titel. Nicht alles auf eine Karte setzen, sondern über das Rennwochenende den Punktestand im Auge behalten - war die Devise für den aus Nürnberg angereisten P9-Endurance Tabellenführer Hermann Speck. Der Fahrer und sein Renningenieur Daniel Badum bewegten sich auf einer Linie. Und diese Linie führte am Ende zum Ziel - zum Titelgewinn 2021.

Monza fordert alles vom Fahrer, dann wenn die Nadel knapp an der 300-Marke zitterte. Und auch wenn es darum geht in der Box den Wagen unter den kundigen Augen der Techniker zu warten. So wie ein Arzt bei einer Operation darf auch bei den Rennteams nichts halbherzig geschehen. In Monza haben Teams dann aber wieder beweisen, dass sie den Rennsport bei der P9 Challenge sehr ernst nehmen.

Bernhard Löffler und Gerhard Tweraser in den Lamborghinis aus Italien machten die Pace. Nichtsdestotrotz saß Ex-Profi Fritz "K" saß den beiden Österreichern im Genick – und er biss sich dort vom Start weg fest. Dahinter folgten Rupp (CH), Speck und Stegmann vor dem Österreicher Rieder sowie Kry (LMP3) vor Aston Martin Routinier Santa (HU). Porsche-Mann Ober fuhr währenddessen vor einem weiteren GT aus Italien: dem Duo Kaulitz im Dallara Renault RS01. Pech für Richard und seinen Partner Ostenrieder, denn Elektrikprobleme zwangen ihn bereits in der ersten Runde an die Box. "Experimente wollten wir hier nicht eingehen", so ein Teammitglied.

Fotos: Poletto Angelo
 
Auf der Strecke blieb es weiter spannend. Beeindruckend "düsten" die GT's von Lamborghini, Porsche, Aston Martin und Dallara, sowie die LMP3-Modelle von Ligier und Norma, durch den königlichen Park. Alois Rieder musste dann bereits in Runde 7 an die Box. Vorne zog das Duo McKansy/Tweraser im grünen HP-Racing International Lambo seine Runden. Sehr zur Freude des Teams unter Proczyk und Weber. Zwischen den P9-Routiniers Löffler (A) und Fritz "K" war der Schweizer Rupp im schicken LMP3 zu finden.
 
Hermann Speck als Frontmann der Klasse 5 hatte die Punkte Richtung P9-Titel immer im Auge. Und auch er powerte mit knappen 280 km/h durch den "Königlichen Park". Stegmann (KL4), Kry (KL7) und das Duo Ober/Wimberger (KL2) folgten nach. Am Ende standen McKansy/Tweraser vor Rupp und Löffler ganz oben auf dem Podium. Einer war besonders glücklich: Hermann Speck. Er holte sich als KL5-Sieger den P9-Endurancetitel 2021. HTS

 

Ergebnisse & Bilder