Wo hat der Champion den Motor verbaut

04.05.2020

2020 wurde die P9-Challenge zum 2. Mal von einem Team aus Österreich gewonnen. Team KR-racing aus Graz setzte dazu einen Porsche 911 GT3 Cup der Baureihe 991 des Baujahres 2019 ein. Als Fahrer und spätere Champion des Teams hatte der Österreicher "Denis G.Watt"  in der Klasse-5 dieser Serie für GT-Boliden von Beginn an ausgezeichnete Karten. Auch "Wattis" Klassengegner, "Überaschungs-Junior" Dennis Fetzer aus dem Deutschen Giessen, sondern auch Oliver Michael aus Österreich und Jack Crow aus Deutschland überzeugten mit guten Leistungen. der gerade mal 17jährige Dennis Fetzer setzte sich bei einem ersten Einsatz sogar in seiner Klasse an die Spitze. Aber nur "Denis G. Watt" blieb in der P9 immer am Ball und setzte sich im Titelkampf so klar durch. Mit knapp 500 PS steuerte er seine 1200 Kg Rakete mit Spitzengeschwindigkeiten von knappen 300 Km/h am Ende auf dem Grand Prix-Kurs von Imola zum Challenge-Titel in der P9. Im Heckmotorbolide, einem 991 GT3 Cup  von Porsche holte "Watti" den Titel. Auch auf Platz 2 in der Meisterschaft ein Porsche. Hermann Speck aus Nürnberg katapultierte seinen GT3R der Klasse 6 zum Sieg und auf den 2. Meisterschaftsrang in der Challenge. Hermann Speck gelangen dazu die meisten Gesamtsiege der P9-Saison. 4 an der Zahl in der Challenge und 5 in der P9-Endurance. Respekt! Dazu holte der Nürnberger Porsche-Hero den Titel in der P9-Endurance. Dort landete der Deutsche AKA-Pilot vor dem KR-racing-Team aus Österreich. Im KR-racing-Porsche 991er kämpfte Michael Holmann aus Deutschland dort um den Titel. Hut ab vor dem Neueinsteiger für Platz 2 in der Serie. Platz 3 in der Endurance ein weitere Heckmotorbomber. Der 997 GT3R mit Heiko Neumann am Volant. Der Routinier aus Oschersleben ließ es fliegen. Überragende Erfolge 2019 also für die Fahrer der GT-Rennwagen mit Heckmotor, gebaut von Porsche aus Stuttgart-Zuffenhausen.
Ist der Heckmotor am Ende das überlegene Konzept? Machen es die Hersteller die auf den Mittelmotor, jener Anordnung die dem Motor vor der Hinterachse aber im Rücken des Fahrers positioniert, am Ende etwas falsch. Nein, das darf man absolut nicht so sehen. Denn einer ging neben den Porsche-Topleuten als einer der weiteren, heißen Favoriten in die P9-Saison an den Start - Antonin Herbeck aus Prag. Der Routinier aus der Tschechoslowakei hatte seinen Italienischen Pagani Zonda GR mit AMG-Mittelmotoranordnung für die P9 vorbereitet. Das reichlich 600 PS-starke Geschoss vertraut auf V12 Sauger-Power auf Mercedes-Basis aus Affalterbach. Der von Team Rock-Robots in Prag entwickelte Gt-Rennwagen macht der Herstellerfirma des Italo-Argentiniers Horacio Pagani aus San Cesario sul Panaro vor den Toren von Modena gelegen, durchaus sehr viel Ehre.  HTS

Foto: autosport.at, Dirk Hartung